Flohsamen bei Diabetes

Flohsamen bei Diabetes

Diabetes benötigt im Alltag nicht nur viel Aufmerksamkeit und ein achtsames Verhalten, es kann auch für zahlreiche langfristige Beschwerden verantwortlich sein. Zu diesen gehören beispielsweise Leber- und Nierenschäden, der diabetische Fuß oder ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall sowie Herzinfarkt zu erleiden. Dementsprechend sollte es das Ziel eines jeden Diabetes- Patienten sein, seinen Blutzucker dauerhaft zu regulieren und auf ein bestmögliches Niveau zu reduzieren. Dabei können Flohsamenschalen behilflich sein. Die Wirkstoffe der Heilpflanze sind rein natürlich und kommen bei der richtigen Verwendung fast ohne Nebenwirkungen aus. Vor Beginn einer regelmäßigen Einnahme sollten Diabetiker dennoch eine Rücksprache mit ihrem Arzt halten. Unter Umständen kann eine Kontrolle des Blutzuckers notwendig werden.

So entsteht Diabetes

Bei Diabetes wird zwischen dem ersten und zweiten Typen unterschieden. Bei Typ-1- Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit. Der Körper erkennt die Bauchspeicheldrüse nicht mehr als eigenes Gewebe an. Um den Organismus vor der vermeintlichen Gefahr zu schützen, produziert er Antikörper. Bei Fremdkörpern kommen diese der Gesundheit zugute. Im Rahmen einer Autoimmunkrankheit wird jedoch ein gesundes Organ zerstört, wie zum Beispiel die Bauchspeicheldrüse. Ist das Gewebe großflächig beschädigt, so können die Zellen kein Insulin mehr herstellen, es entsteht ein Mangel an dem Hormon. Typ-1-Diabetes wird oft schon im Kindesalter diagnostiziert. Das Durchschnittsalter liegt bei 8 Jahren. Betroffene müssen von Anfang an Insulin äußerlich zuführen, um den vorliegenden Mangel auszugleichen.

Bei Typ-2-Diabetes hingegen steht zu Beginn weniger der Insulinmangel im Vordergrund. Stattdessen entwickeln die Zellen aufgrund verschiedener Faktoren eine Insulinresistenz. Das Gewebe erkennt das Insulin immer schlechter, bis es schließlich resistent gegen das Hormon wird. Ein solcher Vorgang führt dazu, dass der Zucker nicht mehr zur Energiegewinnung in die Zellen gebracht werden kann, der Blutzuckerspiegel steigt. Somit handelt es sich bei Diabetes um eine Stoffwechselkrankheit. Der langfristig erhöhte Blutzuckerwert ist für zahlreiche weitere Beschwerden verantwortlich, schädigt er das Gewebe von Blutgefäßen und Nerven. Auf diese Weise entwickeln sich Nierenschwäche, Netzhautschäden oder Erektionsstörungen. Dabei ist die Bezeichnung "Spätfolgen" oft nicht zutreffend. Stattdessen kann das Auftreten der durch Diabetes verursachten Krankheiten in bereits frühen Stadien nicht ausgeschlossen werden.

In Deutschland leben ungefähr 7 Millionen Menschen mit Diabetes, 90 Prozent von diesen sind am Typ 2 erkrankt. Schätzungsweise existieren weitere 4 Millionen Betroffene, welche die Diagnose noch nicht erhalten haben. 11 Millionen Personen befinden sich im Prädiabetes, das sich langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit in Diabetes verwandeln wird. Die Ursachen des Typ-2- Diabetes sind vielfältig. Ein besonders wichtiges Element stellt die erbliche Veranlagung dar. Weisen andere Familienmitglieder Diabetes auf, so steigt das Risiko auf 60 Prozent, die Erkrankung ebenfalls zu entwickeln.

Darüber hinaus begünstigen Übergewicht und Bewegungsmangel die Entwicklung. Weitere Stoffwechselerkrankungen, wie das PCO-Syndrom, können Diabetes fördern. Diese Faktoren lösen oft eine Insulinresistenz aus, die sich dauerhaft zum Diabetes entwickelt. Im Rahmen einer Insulinresistenz produziert der Körper aufgrund seiner eigenen Unempfindlichkeit dem Hormon gegenüber mehr Insulin. Langfristig ist es ihm jedoch nicht möglich, dieses Pensum aufrecht zu erhalten. Dabei kann Diabetes Typ 2 im Gegensatz zum ersten Typ in den Vorstadien unter Umständen abgewendet werden. Ausschlaggebend ist hier ein verwandelter Lebensstil mit einer gesunden Ernährung und genügend Bewegung.

Warum helfen Flohsamen gegen Diabetes?

Flohsamen haben quellende Eigenschaften. Sobald sie im Verdauungstrakt mit Flüssigkeit in Berührung kommen, nehmen sie diese auf und binden sie an sich. Dadurch steigt das Volumen im Darm. Gleichzeitig beinhalten die Flohsamenschalen einen sehr hohen Anteil an Ballaststoffen. Ballaststoffe stellen Fasern da, die der Organismus nicht verdauen kann. Sie sind jedoch für eine langsamere Magenentleerung verantwortlich und wirken sich regulativ auf die Verdauung aus. Der Konsum von Flohsamen führt somit dazu, dass andere Speisen und Kohlenhydrate nur verlangsamt in den Darm gelangen. Die Aufnahme von Glukose findet in einem entschleunigtem Rahmen statt und der Blutzuckerspiegel steigt weniger rasant. Auf diese Weise eignen Flohsamen sich als eine begleitende Therapie bei bestehendem Diabetes. Dabei sollte die Anwendung unter medizinischer Aufsicht erfolgen. Unter Umständen kann die Anpassung der Medikamente notwendig werden. Um eine Unterzuckerung mit schwerwiegenden Folgen zu vermeiden, sind regelmäßige Kontrolltermine somit unausweichlich.

Flohsamen Produkt

Bei diesen kann in einigen Fällen die Dosierung der Medikamente reduziert werden. Um Flohsamenschalen im Rahmen von Diabetes einzusetzen, sollte die Einnahme regelmäßig erfolgen. Die Samen können pur gegessen werden, Müslis oder Brotteigmischungen ergänzen. Wichtig dabei ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Flohsamenschalen vergrößern sich in Berührung mit Wasser stark. Ist es ihnen nicht möglich, aufzuquellen, können Verstopfungen oder sogar ein Darmverschluss entstehen.

Fazit: Flohsamen sind wertvoll bei Diabetes

Flohsamen stellen in vielerlei Hinsicht eine wertvolle Heilpflanze dar. Bei der richtigen Anwendung gelingt ihnen die Linderung zahlreicher Beschwerden. So können die Samen auch die Aufnahme von Kohlenhydraten im Darm verlangsamen und damit verhindern, dass der Blutzuckerspiegel schnell steigt. Um Schäden an Nerven und anderem Gewebe zu vermeiden, sollte bei Diabetes die Regulierung des Blutzuckers im Mittelpunkt stehen. Flohsamenschalen können die Behandlung mit Insulin zwar nicht ablösen. Sie sind unter bestimmten Umständen jedoch durchaus dazu in der Lage, einen Teil der Medikamente zu ersetzen, wodurch die Dosierung reduziert werden kann. Die Behandlung sollte nicht selbstständig und ohne ärztliche Aufsicht durchgeführt werden.

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